Die Atomkatastrophe in Fukushima steckt wohl noch in de meisten köpfen der Bevölkerung fest. Als Mitte dieses Jahres mehrere Atomkraftwerkte in Japan Probleme hatten und es zu zahlreichen Flüssigkeitsaustritten von hochradioaktivem Material gekommen ist, stieg weltweit die Angst auf ein zweites Hiroshima. Seit dieser zeit konnten Stromversorger mit ihrem Schwerpunkt auf Ökostrom zahlreiche Wachstumsraten in Bezug auf Neuabschlüsse verzeichnen.
Die Leute wurden durch diesen Vorfall deutlich sensibler und machten sich starke Gedanken darüber woher der künftige Strom nun kommen sollte. In vielen Deutschen Städten erkundigten sich Wechselinteressierte über Ökostrom und schnell stellte man fest, dass es gar nicht so viel teurer ist, „sauberen“ Strom zu beziehen. Nicht selten ist es der Fall, dass man durch einen Wechsel sogar noch Geld sparen kann. Warum? Das kann man relativ schnell erklären: Viele Haushalte beziehen den Strom über den örtlichen Grundversorger, der oftmals teurere Preise / Tarife anbietet als marktüblich.
Wer nun ein Gasvergleich nutzt und speziell Ökostromtarife auswählt, wird oft erkennen, dass die Preise / Kilowattstunde gar nicht teurer sind als die Vergleichswerte vom bisherigen Versorger. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel, denn nicht jeder Grundversorger ist teuer, nein – davon wollen wir uns distanzieren. Ein Test für den Gasvergleich in München zeigt, dass eine 4-köpfige Familie trotz Umstellung auf Ökostrom noch mehrere hundert Euro sparen kann. Entscheidend dafür ist natürlich auch, welche weiteren Tarifmerkmale man in einen solchen Vergleichsrechner eingibt.