Wie alle Energieformen wird auch der Strom ständig teurer. Der Strompreis ist in den letzten Jahren um rund 10 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. 1997 kostete eine Kilowattstunde noch ca. 10 Cent, im Jahr 2007 waren es bereits 20 Cent, also das Doppelte. Trotz der derzeit hohen Strompreise unterbieten sich die Energieunternehmen mit dem Preis. Sie möchten dem Kunden Strom zu einem günstigen Tarif anbieten. Der Tarif setzt sich aus 2 Komponenten zusammen. Zum einen ist das der Grundpreis, in dem sind Kosten wie unter anderem Zählermiete enthalten. Der Arbeitspreis beruht auf den Verbrauch des Kunden. Je mehr man verbraucht umso mehr bezahlt man. Obwohl die Stromkosten teurer geworden sind, findet man noch günstigen Strom.
Dazu muss man nur einen Stromvergleich machen, damit man nicht von einem Anbieter zum Anderen laufen muss, kann man das bequem über das Internet machen. Hier findet einen Rechner, der unabhängig vom Unternehmen ist. Es sind nur wenige Daten einzutragen, um einen günstigeren Anbieter zu finden. Zum einen ist das der Wohnort, denn man findet auch regionale Anbieter, die nur in einem Bestimmen Teil von Deutschland ihre Dienste anbieten. Zum anderen sollte man seinen jährlichen Stromverbrauch wissen.
Weiß man diesen nicht, kann man alternativ die Haushaltsgröße angeben. Man bekommt dann die Anbieter aufgelistet, die günstigen Strom anbieten. Einige Stromlieferanten bieten einen Umsteigebonus an, andere verzichten auf den Grundpreis. Generell gilt, je länger man sich vertraglich bindet, umso günstiger wird der Strom. Eine neue Entwicklung den Strompreis betreffend sind Pakete. Hierbei zahlt man für eine gewisse Strommenge einen fixen Betrag. Immer mehr Unternehmen greifen darauf zurück, eine Preisstabilität über einen gewissen Zeitraum zu gewähren. Kunden, die ihre Stromrechnung senken wollen, sollten gewissenhaft die Preise und Konditionen vergleichen. So kann man, zusätzlich zu den Energiesparmaßnahmen, noch einige Hundert Euro im Jahr sparen.