Als größter Stromverbraucher der Bundesrepublik Deutschland gilt die Deutsche Bahn AG – kein Wunder, bedenkt man das umfangreiche Streckennetz und die zahlreichen Züge, aber auch die vielen elektronischen Maschinen und sonstige Arbeitsmittel, die eingesetzt werden müssen, um zu einem reibungslosen Alltag und Ablauf beizutragen. Immerhin jede vierte Lokomotive des Unternehmens wurde bislang mit seinem Strom vom Atomkraftwerk Neckarwestheim 1 versorgt – welches allerdings im Zuge der Trendwende gen grüner Energie nun abgeschaltet werden wird. Auf der Suche nach einem neuen Lieferanten, hat sich die Bahn schließlich für den Großkonzern RWE entschieden und einen Vertrag über mehr als eine Milliarde Euro mit ihm geschlossen – über die sichere Versorgung mit Ökostrom aus Wasserkraft. Insgesamt 14 Wasserkraftwerke sollen das Bahnnetz so energietechnisch ab dem Jahr 2014 am Laufen halten und sorgen daneben dafür, dass die Deutsche Bahn sodann rund 30 Prozent ihres Stromverbrauchs aus regenerativen Energien beziehen wird. Langfristige Planung des Konzerns: Eine ausschließliche Stromversorgung aus erneuerbaren Energien ab dem Jahr 2050.
Mehr kosten wird es die Gesellschaft nicht, im Gegenteil – sie wird auch gewinnen: zumindest an Ansehen. Denn Kritiker halten dem Unternehmen schon seit Langem die schlechte Kohlendioxid-Bilanz aufgrund der bisherigen Stromarten Kohle und Atom vor. Zudem sind die Strompreise für Ökostrom nicht teurer als die für herkömmlichen, so das ich auch in der finanziellen Bilanz der Ausgaben keine roten Zahlen einschleichen werden, die vorher noch nicht da waren. Wer selbst nicht nur seine Energie zu günstigen Strompreisen von der RWE beziehen möchte, sondern darüber hinaus in den Stromversorger investieren, der kann mit Aktienanleihen von EFG Financial Products auf das Pferd Wasserkraft setzen.
Bild: © Markus Bormann – Fotolia.com